Jahresabschluss 2025

Die Jahresabschlussmail des Bezirksverbands Unterfranken mit den Worten von Rebecca Hümmer, Bella Repplinger & Alexander Zamzow erreichte am 21.12. alle Mitglieder und Unterstützer. Hier ist sie nachzulesen mit Rückblick 2025, Ausblick 2026 und Mitmachaufruf.

Liebe Mitglieder, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

zum Jahresausklang wünschen wir euch und euren Familien friedliche Weihnachtstage sowie einen guten Start ins neue Jahr 2026. Außerdem möchten wir euch im Namen des BSW Unterfranken unseren herzlichen Dank für all eure Unterstützung und euer Engagement aussprechen.

Danke für euren Einsatz in ganz Unterfranken
Viele von euch tragen das BSW in Unterfranken seit Monaten mit: an Infoständen, bei Treffen, durch Gespräche im Freundeskreis, durch Organisation im Hintergrund oder schlicht dadurch, dass Ihr da seid, wenn es darauf ankommt. Diese Verlässlichkeit ist der Unterschied zwischen „guter Idee“ und „politischer Kraft“.

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht – das BSW auf Bundesebene
Der Bundesparteitag Anfang Dezember in Magdeburg war getragen von Zusammenhalt, Gemeinsamkeit und Motivation unter den Parteifreundinnen und Parteifreunden. Das BSW hält zusammen, lernt schnell und gewinnt an Struktur! Mit Amira Mohamed Ali und Fabio De Masi an der Spitze steht die Partei organisatorisch gefestigt da – und dass Sahra Wagenknecht künftig in der Grundwertekommission federführend zentrale Leitlinien entwickelt, ist ein großer Gewinn.
Wir, als bayerische Mitglieder, haben besonderen Grund zur Freude, denn Klaus Ernst, unser Co-Landesvorsitzender, wurde auf Anhieb als Beisitzer in den Bundesvorstand gewählt.
Gleichzeitig bleiben wir bei der Bundestagswahl 2025 dran: Nachdem der Bundestag Einsprüche mit dem Ziel einer Neuauszählung zurückgewiesen hat, setzt das BSW nun auf den Weg nach Karlsruhe. Wir hoffen, dass das Bundesverfassungsgericht eine Korrektur möglicher Zähl- und Auszählfehler ermöglicht – denn in einer Demokratie muss gelten: Jede Stimme zählt.

Rückblick Unterfranken 2025: Aufbau, Begegnung, Bewegung

Ein Meilenstein für uns war die Gründung des Bezirksverbandes Unterfranken am 4. Juli 2025; ein Startpunkt für strukturierte parteipolitische Arbeit in der gesamten Region mit den Co-Bezirksvorsitzenden Alexander Zamzow und Bella Repplinger, Schatzmeister Kai Mähler und den Beisitzerinnen Kerstin Staudtmeister und Anna Rosenstock.
Im Zuge des Aufbaus konnten wir zugleich unsere Anbindung auf Landesebene stärken. Unterfranken ist im Landesvorstand wieder mit einer Beisitzerin vertreten: Rebecca Hümmer.

Das Wichtigste waren die Menschen
Wir haben viele Mitglieder, Unterstützer und Interessierte kennengelernt – bei Regional- und Bezirkstreffen in der ganzen Region, von Aschaffenburg bis Eltmann. Dabei sind neue Gesichter dazugekommen, und bestehende Verbindungen wurden spürbar vertieft. Viele sind seitdem aktiv geworden und leisten ihren Beitrag, das BSW in Unterfranken publik und wählbar zu machen. Danke euch!

Sichtbarkeit, die wirkt, und Engagement, das trägt.
In Würzburg und Schweinfurt gab es Infostände zu den Themen „Wasser in Gefahr“ und „Gegen die Wehrpflicht“. Parallel sind starke Initiativen aus der Mitgliedschaft entstanden – von „BSW goes Theater“ über ein Zeitzeugenprojekt bis hin zu einer BSW-Hymne. Wichtig war auch die intensive Zusammenarbeit mit Partnern der Friedens- und Zivilgesellschaft, insbesondere mit der DFG-VK – zum Beispiel beim Antikriegstag in Schweinfurt, bei dem das BSW mit zwei Redebeiträgen vertreten war. Ebenso gab es Berührungspunkte mit den NachDenkSeiten, die Andrej Hunko als Sprecher nach Würzburg eingeladen hatten.

Auch unser öffentlicher Auftritt hat deutlich an Profil gewonnen: mit mehr Präsenz auf Facebook und Instagram sowie einer eigenen Website, auf der wir Informationen bündeln und Termine transparent machen. https://bsw-unterfranken.de/

Ein weiterer Schritt, auf den wir trotz begrenzter personeller Ressourcen stolz sind: Obwohl wir bis vor kurzem noch sehr wenige Mitglieder hatten und sich noch nicht viele aktive Unterstützerinnen und Unterstützer für Kandidaturen im Kommunalwahlkampf bereit erklärt haben, ist es uns unter der Federführung von Kerstin Staudtmeister gelungen, mit eigener Liste in Eltmann zur Stadtratswahl anzutreten und mit Joachim Reitz sogar einen Oberbürgermeisterkandidaten zu stellen. Das ist ein wichtiges Signal: Wir sind vor Ort ansprechbar, wir übernehmen Verantwortung und bringen das BSW in die Öffentlichkeit. Wir hoffen, dass mit der Aufnahme vieler neuer Mitglieder auch die Bereitschaft vieler steigt, sich aktiv einzubringen – als Kandidatin oder Kandidat, im Wahlkampfteam oder in der organisatorischen Arbeit.

Ein großes Dankeschön an alle, die das angestoßen, gestaltet und zuverlässig begleitet haben.

Unsere Stammtische in Unterfranken

Aus Begegnungen wurden Strukturen – und aus Strukturen werden Ergebnisse. Besonders freut uns, dass sich inzwischen feste Stammtische etabliert haben. Die aktuellen regelmäßigen Termine findet Ihr auf unserer Website; hier die wichtigsten Eckpunkte:

Ein ausdrückliches Dankeschön an die Initiatorinnen und Initiatoren: Ihr schafft Orte, an denen wir politisch zusammenfinden!

Ausblick 2026: mehr Kraft, mehr Klarheit, mehr Zusammenhalt

2026 starten wir mit vielen neuen Mitgliedern und spürbar wachsender Präsenz – und wir erwarten auch Besuche prominenter BSW-Persönlichkeiten in der Region. Gleichzeitig wird die Partei organisatorisch und inhaltlich weiter gefestigt: Mit der von Sahra Wagenknecht angeführten Grundwertekommission werden Leitlinien erarbeitet, die Orientierung geben und die Zusammenarbeit erleichtern. Auf Landesebene ist zudem einiges in Planung, das Abläufe verbessert und den Zusammenhalt stärkt – davon wird auch unsere Arbeit in Unterfranken profitieren.

Das BSW ist noch keine zwei Jahre alt – und dennoch wurde es in kürzester Zeit von wenigen Engagierten von 0 auf 100 gebracht. Das gelingt nur mit Kompetenz, Durchhaltevermögen und der festen Überzeugung, für etwas Sinnvolles einzustehen. Dabei müssen alle an einem Strang ziehen.
Dazu ist es nicht nötig (wenn es auch sehr schön ist), immer persönliche Freundschaften zu schließen – wir sind eine sehr heterogene Gruppe, in der jeder und jede andere Qualitäten mitbringt – dazu braucht es einzig und allein das gegenseitige Vertrauen in unsere parteiinterne Struktur, in unseren gemeinsamen Traum einer besseren Politik, eines besseren Deutschlands, einer besseren Welt, und ein wohlwollendes Aufeinanderzugehen unter Parteifreunden – weg von Destruktivität hin zu Verlässlichkeit, Respekt und gemeinsamer Gestaltung – auch dann, wenn wir nicht einer Meinung sind.

Das BSW ist keine „Basispartei“, auch wenn es teilweise basisdemokratische Forderungen stellt. Wir sind keine Partei, die jede Richtungsentscheidung auf unterster Ebene permanent neu aushandelt. Sahra Wagenknecht spricht immer wieder von „Kompetenzteams“, die Richtung geben sollen. Das ist keine „Autorität“ im negativen Sinn. Im Gegenteil: Unsere Strukturen sind demokratisch legitimiert – alle Funktionsträgerinnen und Funktionsträger wurden und werden gewählt. Wer Verantwortung übernimmt, tut das auf Zeit und im Auftrag der Mitgliedschaft.

Meinungen einbringen, kritisch prüfen und konstruktiv mitdenken ist ausdrücklich erwünscht – so wird Politik besser (wir sehen das auf den Stammtischen, wo sich gerade Kurzvorträge zu spezifischen Themen etablieren und zur Diskussion beitragen). Destruktives Dauer-Infragestellen, internes wie externes Schlechtreden und das Torpedieren von gemeinsamen Beschlüssen ist allerdings etwas anderes: Das schadet nicht „denen da oben“, sondern unserer gemeinsamen Sache, unserem Ansehen und am Ende den Menschen, für die wir Politik machen. Impertinenz statt Integrität – so entsteht kein politisches Zuhause, sondern Misstrauen und Stillstand.

Viele von uns sind neu in der Politik – oder kamen dazu, weil sie ihre frühere politische Heimat enttäuscht hat. Umso mehr gilt: Wir müssen dieses Gebäude BSW zusammen errichten – Stein auf Stein. Vom Architekten bis zur Baggerfahrerin tragen alle bei, was sie können. Und alle haben dabei die Möglichkeit zu lernen, sich weiterzuentwickeln und den Platz zu finden, der für sie am besten ist.

Lasst es uns 2026 gemeinsam anpacken! Es ist dringend: Wir sind die einzige wahre Friedenspartei, die sich aktiv gegen den Wahnsinn der Kriegstreiberei einsetzt!

Mit solidarischen Grüßen und den besten Wünschen für die Feiertage

Rebecca Hümmer (Mitglied im Landesvorstand BSW Bayern)
Bella Repplinger & Alexander Zamzow (Co-Vorsitzende Bezirksverband Unterfranken)

PS: Wer sich engagieren möchte, sei es durch Kurzvorträge auf Stammtischen, durch die Mithilfe bei den bestehenden Projekten, durch Engagement in der Öffentlichkeitsarbeit – mit Ständen in eurer Stadt/Gemeinde oder durch Beiträge für die Website/Social Media – oder sei es durch organisatorische Tätigkeiten z. B. von regelmäßigen Treffen in eurer Nähe, kann sich jederzeit unter info@bsw-unterfranken.de melden. Wir freuen uns darauf!

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